Vogelgrippe News

02/09 2010

Bald Pille gegen Vogelgrippe?

Viren brauchen eine Wirtszelle, um sich vermehren zu können. Könnte man die Gene der Wirtszellen so beeinflussen, das sich Viren darin nicht mehr vermehren können, wäre das ein großer Erfolg im Kampf gegen Vogelgrippe oder Schweinegrippe. Im Grunde würde man dann den Virus aushungern. Tatsächlich soll es bereits ein Mittel geben, das zumindest Mäuse gegen die Vogelgrippe schützt. Viele Medikamente mit diesem Effekt wurden jedoch aus anderen Gründen entwickelt. Ein Forscherteam des Biotechnologieunternehmen Zirus aus Buford im US-Bundesstaat Georgia hat sich zur Aufgabe gemacht, solche Medikamente aufzuspühren und natürlich mit eigener Forschung weitere Medikamente zu entwickeln. Ziel ist es, das eine Pille ähnlich schnell gegen Viren wirkt, wie gegen Kopfschmerzen. Bisher schützt nur iene Impfung oder das Immunsystem muss über einen längeren Zeitraum den Virus selbstständig bekämpfen.



25/08 2010

Mäuse können Vogelgripppe riechen

Chemiker haben heraus gefunden, das Mäuse zuverlässig den Kot von Geflügel, das mit Vogelgrippe infiziert ist, unterscheiden können. Scheinbar enthält der Kot Geruchsstoffe, die auf die Infektion hinweisen. Nun ist man am überlegen, ob sich nicht auch Hunde als eine Art Fährtenhunde ausbilden lassen, der Vogelgrippe erschnüffeln können. Außerdem überlegt man, ein Gerät zu entwickeln, das auf Geruchsstoffe von Krankheitserregern reagiert.

19/08 2010

2 Jährige in Kairo an Vogelgrippe erkrankt

Das ägyptische Gesundheitsministerium teilte der WHO am 12.8. mit, das sich ein 2-jähriges Mädchen mit Vogelgrippe infiziert hat. Am 2.8. zeigte sie die ersten Symptome und wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Scheibar hatte sich das Kind an kranken und totem Geflügel infiziert. Von den bisher 111 bestätigten Vogelgrippe-Fällen bei Menschen in Ägypten sind 35 tötlich verlaufen.

28/07 2010

Vogelgrippe Medikamente unbrauchbar

Der Kriegsgebeutelte Gazastreifen erhält regelmäßig Medikamentenspenden. So auch Riesenkartons mit Tamiflu gegen die Vogelgrippe. Doch der Leiter der Abteilung für Spenden im Ministerium, Munir al Bursch, klagt an: "Diese Lieferung war rund zwei Million US-Dollar wert, aber die Epidemie ist längst vorbei. Manche Länder wollen nur ihre überschüssigen Bestände loswerden." Etwa 20 % der Lieferung sind unbrauchbar, wenn sie ankommt. Der Rest steht kurz vor dem Verfallsdatum. Verbrennungsanlagen, die für die fachgerechte Entsorgung der Medikamente nötig wären, gibt es nicht. Die Behörden sind gezwungen, die Medikamente auf die Müllhalden zu schütten. Dort sickern die Stoffe ins Grundwasser und gefährden die Bevölkerung.

Ältere News und Meldungen

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Vogelgrippe und Geflügelpest

Vogelgrippe und Geflügelpest sind die umgangssprachlichen Bezeichnungen für ein hoch pathogenes aviäres Influenzavirus.

Diese Viruserkrankung vom Typ H5N1 verbreitet sich in erster Linie unter Tieren.

Besonders bedroht sind Hühner, Puten aber auch Zugvögel wie Enten oder Schwäne!



Wie kann eine Tierseuche auf den Menschen übertragen werden?
Wo kommt das H5N1 Virus her?
Wie kann ich meine Tiere vor der Vogelgrippe schützen?
Wann kann ich mich gegen Vogelgrippe impfen lassen?
Was sollte ich über Hygiene wissen?

Vogelgrippe - Forschung

 

Fragen über Fragen - die spannenden und interessanten Antworten finden Sie auf den folgenden Seiten.

 

Vogelgrippe - Erreger - Ansteckung -Symptome
Vogelgrippe - Vorsorge und Schutz
Vogelgrippe - Reisehinweise
Unterlagen zur Vogelgrippe
Aktuelle Bücher zum Thema Vogelgrippe

 

Vogelgrippe -Berichte aus Deutschland

Neue Risikobewertung für Deutschland

11.07.2007 Das Risiko einer Übertragung des H5N1 Vogelgrippevirus durch Wildvögel in Hausgeflügelbestände in Deutschland wird als hoch eingeschätzt. Da es zur Zeit keine Vogelzug gibt, ist es interessant wie innerhalb kurzer Zeit das Vogelgrippevirus in vier Bundesländern auftraten konnte. Teilweise trat das Vogelgrippe Virus epidemisch auf. Gleich mehrere hundert tote Wildvögel wurden gefunden.

Auszug aus der Risikoeinschätzung des FLI

"Der am FLI durchgeführte Vergleich von Sequenzen des HPAIV H5N1-Virus aus in Nürnberg bzw. im Leipziger Land (Frohburg) tot aufgefundenen Höckerschwänen ergab eine große Ähnlichkeit (mindestens
99,5% Übereinstimmung) des HA Gens dieser Viren. Es besteht eine starke phylogenetische Verwandtschaft mit Isolaten aus dem südlichen Sibirien und der Mongolei des Jahres 2006. Zusammen mit Isolaten eines Ausbruches bei Hühnern in Afghanistan bilden diese dabei einen phylogenetischen Cluster. Dieser Cluster ist darüber hinaus eng verwandt mit Isolaten aus dem Raum Krasnodar und Italien (Höckerschwan), die 2006 gewonnen wurden. In einer weiteren Untersuchung, die in enger Kooperation mit dem EUReferenzlabor
für aviäre Influenza in Weybridge (Vereinigtes Königreich) durchgeführt wurde, sind die oben genannten Sequenzen des HPAIV H5N1-Virus von Höckerschwänen aus Nürnberg bzw. dem Leipziger Land (Frohburg) mit denen des am 21.06.2007 positiv getesteten Truthahnbestandes in der Tschechischen
Republik (Tisová) verglichen worden. Auch hier ergab sich eine große Ähnlichkeit, das heißt eine Übereinstimmung von 99,2%. Der hohe Grad an Übereinstimmung weist auf einen gemeinsamen, bisher nicht identifizierten Ursprung dieser drei Viren hin."

Die komplette Bewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts finden Sie hier >>>

01.05.2007 - Neue Risikobewertung für Deutschland

Neue Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts:
 
Insel Riems, 27. April 2007. In seiner aktuellen Bewertung zur Einschleppung von hochpathogenem aviärem Influenzavirus H5N1 („Vogelgrippe“) in Nutzgeflügelbestände in Deutschland stuft das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) das Risiko durch Wildvögel insgesamt als mäßig ein. Damit sinkt die Risikoeinschätzung im Vergleich zum Februar um eine Stufe. Seit August 2006 wurden in Europa keine Fälle von hochpathogenem H5N1 bei Wildvögeln mehr festgestellt. „Wir können trotzdem nicht ausschließen, dass das Virus bei Wildvögeln noch auf niedrigem Niveau vorhanden ist,“ sagt Prof. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI.  Dies zeigten die Ausbrüche in Ungarn im Frühjahr 2007. Selbst bei höheren Probenzahlen könne das Monitoring, also  die Untersuchung lebender und tot aufgefundener Wildvögel, lediglich Stichproben liefern. Weiterhin sei es wichtig, nicht nur H5N1 im Auge zu behalten, sondern aviäre Influenzaviren generell. Aus bei Wildvögeln vorkommenden geringpathogenen, also nicht krankmachenden Viren der Subtypen H5 und H7, können durch Mutation jederzeit hochpathogene Geflügelpestviren entstehen.
Nach Einschätzung des FLI ermöglicht die veränderte Risikolage eine zeitnahe Lockerung des derzeit geltenden Aufstallungsgebotes. Dieses könnte dann nur noch in bestimmten Risikogebieten gelten.
In der aktuellen Bewertung unterscheidet das FLI zwischen dem Risiko durch Zugvögel und Wildvögel. Während nach fast abgeschlossenem Frühjahrszug das Einschleppungsrisiko über Zugvögel als gering eingeschätzt wird, stellt der Kontakt von Hausgeflügel zu heimischen Wildvögeln ein mäßiges Einschleppungsrisiko dar. Der Ausbruch der Geflügelpest bei Gänsen in Ungarn im Januar 2007 weist aber darauf hin, dass H5N1 bei Wildvögeln weiterhin vorkommt. Als wahrscheinliche Ursache dieses Ausbruchs nennt die Weltorganisation für Tiergesundheit OIE den Viruseintrag durch Kontakt zu infizierten Wildvögeln.
Die ausführliche Risikobewertung und den dazugehörigen Lagebericht zur aviären Influenza stellt das FLI auf seiner Internetseite www.fli.bund.de zur Verfügung.

Quelle:
Friedrich-Loeffler-Instituts


Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihren Arzt.

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