Vogelgrippe News

05/01 2010

Vogelgrippe schlimmer, wie Schweinegrippe

2009 starben an der Vogelgrippe 49 Menschen. 2008 waren es nur 44. Die Vogelgrippe springt zwar selten auf den Menschen über. Wenn es jedoch passiert, sterben knapp 50 % der Infizierten. An der Schweinegrippe, die 2009 stark die Medien dominierte, starb hingegen nur ein ganz geringer Prozentsatz der Infizierten.

05/01 2010

Ägypten: 90 Infizierte, 27 Tote

Die WHO beobachtet genau die aktuelle Entwicklung der Vogelgrippe (H5N1). Diese konnte sich im letzten Jahr in Ägypten ausbreiten und forderte dort bis 19.12.2009 27 Todesopfer. 90 Menschen Infizierten sich seit Entdeckung des H5N1 Erregers. Die Vogelgrippe hat oft einen schweren Verlauf.

09/12 2009

Keine Vogelgrippe in Mecklenburg-Vorpommern

In einem Gänsebetrieb in Mecklenburg-Vorpommern stand unter dem Verdacht der Vogelgrippe. Das Friedrich-Löffler-Institut gab inzwischen Entwarnung, das es sich nicht um eine H5N1 Infektion handele, sondern um das für den Menschen ungefährliche H6N1 Virus. Dennoch bleibt der Gänsebetieb weiter geschlossen, da die wahre Ursache für die erkrankung der Tiere gefunden werden muss.

04/12 2009

0,4 Millionen Euro gegen Vogelgrippe

Für das Haushaltsjahr 2010 stellt die EU insgesamt 275 Millionen Euro zur bekämpfung von Tiersuchen zur Verfügung. Darunter sind 400.000 Euro für Deutschland zur bekämpfung der Vogelgrippe. Diese Maßnahme muss von Bund und Ländern mit jeweils der gleichen Summe aufgestockt werden.

04/12 2009

23-Jähriger in Vietnam an H5N1 gestorben

In der Provinz Dien Bien in Vietnam ist ein junger Mann an Vogelgrippe gestorben. Demnach bekam er am 18.11. plötzlich hohes Vieber, Husten und Atembeschwerden. In der klinik verschlechterte sich sein Zustand weiter, wo er schließlich am 28.11. starb. 5 Fälle von Vogelgrippe wurden seit Anfang des Jahres in Vietnam registriert, alle verliefen tötlich.

20/11 2009

Forscher entschlüsseln Vogelgrippe Virus

Ein britisch-amerikanisches Forscherteam erklärte, wieso H5N1 nie eine solche Pandemie auslösen konnte, wie die Schweinegrippe. 2 wichtige Mutationsschritte fehlen dem Virus. Denn noch kann der H5N1 Virus nicht die Schleimhautzellen der menschlichen Atemwege infizieren. Dazu wären noch 2 Mutationen nötig, die zudem gleichzeitig eintreten müssten - relativ ausgeschlossen, das dieser Zufall eintritt. "Die Chance, dass sich die Art von Doppelmutation ereignet, die hier gebraucht wird, ist extrem gering." Da Viren aber immer mutieren, kann ein H5N1 Pandemiefall nicht 100 % für alle Zeit ausgeschlossen werden.

16/11 2009

Äqypten: 27 Todesfälle wegen H5N1

Die WHO beobachtet derzeit kritisch die Entwicklung des H5N1 Virus der Vogelgrippe in Äqypten. 87 Fälle von Infektion mit der Geflügelkrankheit wurden dort bereits registriert. 27 mal endete dies Tödlich. H5N1 gilt als gefährlicher Virus.

Ältere News und Meldungen

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Vogelgrippe und Geflügelpest

... sind die umgangssprachlichen Bezeichnungen für ein hoch pathogenes aviäres Influenzavirus.

Diese Viruserkrankung vom Typ H5N1 verbreitet sich in erster Linie unter Tieren.

Besonders bedroht sind Hühner, Puten aber auch Zugvögel wie Enten oder Schwäne!

Wie kann eine Tierseuche auf den Menschen übertragen werden?
Wo kommt das H5N1 Virus her?
Wie kann ich meine Tiere vor der Vogelgrippe schützen?
Wann kann ich mich gegen Vogelgrippe impfen lassen?
Was sollte ich über Hygiene wissen?

Vogelgrippe - Forschung

 

Fragen über Fragen - die spannenden und interessanten Antworten finden Sie auf den folgenden Seiten.



 

Vogelgrippe - Erreger - Ansteckung -Symptome
Vogelgrippe - Vorsorge und Schutz
Vogelgrippe - Reisehinweise
Unterlagen zur Vogelgrippe
Aktuelle Bücher zum Thema Vogelgrippe

 

Vogelgrippe -Berichte aus Deutschland

Neue Risikobewertung für Deutschland

11.07.2007 Das Risiko einer Übertragung des H5N1 Vogelgrippevirus durch Wildvögel in Hausgeflügelbestände in Deutschland wird als hoch eingeschätzt. Da es zur Zeit keine Vogelzug gibt, ist es interessant wie innerhalb kurzer Zeit das Vogelgrippevirus in vier Bundesländern auftraten konnte. Teilweise trat das Vogelgrippe Virus epidemisch auf. Gleich mehrere hundert tote Wildvögel wurden gefunden.

Auszug aus der Risikoeinschätzung des FLI

"Der am FLI durchgeführte Vergleich von Sequenzen des HPAIV H5N1-Virus aus in Nürnberg bzw. im Leipziger Land (Frohburg) tot aufgefundenen Höckerschwänen ergab eine große Ähnlichkeit (mindestens
99,5% Übereinstimmung) des HA Gens dieser Viren. Es besteht eine starke phylogenetische Verwandtschaft mit Isolaten aus dem südlichen Sibirien und der Mongolei des Jahres 2006. Zusammen mit Isolaten eines Ausbruches bei Hühnern in Afghanistan bilden diese dabei einen phylogenetischen Cluster. Dieser Cluster ist darüber hinaus eng verwandt mit Isolaten aus dem Raum Krasnodar und Italien (Höckerschwan), die 2006 gewonnen wurden. In einer weiteren Untersuchung, die in enger Kooperation mit dem EUReferenzlabor
für aviäre Influenza in Weybridge (Vereinigtes Königreich) durchgeführt wurde, sind die oben genannten Sequenzen des HPAIV H5N1-Virus von Höckerschwänen aus Nürnberg bzw. dem Leipziger Land (Frohburg) mit denen des am 21.06.2007 positiv getesteten Truthahnbestandes in der Tschechischen
Republik (Tisová) verglichen worden. Auch hier ergab sich eine große Ähnlichkeit, das heißt eine Übereinstimmung von 99,2%. Der hohe Grad an Übereinstimmung weist auf einen gemeinsamen, bisher nicht identifizierten Ursprung dieser drei Viren hin."

Die komplette Bewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts finden Sie hier >>>

01.05.2007 - Neue Risikobewertung für Deutschland

Neue Risikobewertung des Friedrich-Loeffler-Instituts:
 
Insel Riems, 27. April 2007. In seiner aktuellen Bewertung zur Einschleppung von hochpathogenem aviärem Influenzavirus H5N1 („Vogelgrippe“) in Nutzgeflügelbestände in Deutschland stuft das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) das Risiko durch Wildvögel insgesamt als mäßig ein. Damit sinkt die Risikoeinschätzung im Vergleich zum Februar um eine Stufe. Seit August 2006 wurden in Europa keine Fälle von hochpathogenem H5N1 bei Wildvögeln mehr festgestellt. „Wir können trotzdem nicht ausschließen, dass das Virus bei Wildvögeln noch auf niedrigem Niveau vorhanden ist,“ sagt Prof. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI.  Dies zeigten die Ausbrüche in Ungarn im Frühjahr 2007. Selbst bei höheren Probenzahlen könne das Monitoring, also  die Untersuchung lebender und tot aufgefundener Wildvögel, lediglich Stichproben liefern. Weiterhin sei es wichtig, nicht nur H5N1 im Auge zu behalten, sondern aviäre Influenzaviren generell. Aus bei Wildvögeln vorkommenden geringpathogenen, also nicht krankmachenden Viren der Subtypen H5 und H7, können durch Mutation jederzeit hochpathogene Geflügelpestviren entstehen.
Nach Einschätzung des FLI ermöglicht die veränderte Risikolage eine zeitnahe Lockerung des derzeit geltenden Aufstallungsgebotes. Dieses könnte dann nur noch in bestimmten Risikogebieten gelten.
In der aktuellen Bewertung unterscheidet das FLI zwischen dem Risiko durch Zugvögel und Wildvögel. Während nach fast abgeschlossenem Frühjahrszug das Einschleppungsrisiko über Zugvögel als gering eingeschätzt wird, stellt der Kontakt von Hausgeflügel zu heimischen Wildvögeln ein mäßiges Einschleppungsrisiko dar. Der Ausbruch der Geflügelpest bei Gänsen in Ungarn im Januar 2007 weist aber darauf hin, dass H5N1 bei Wildvögeln weiterhin vorkommt. Als wahrscheinliche Ursache dieses Ausbruchs nennt die Weltorganisation für Tiergesundheit OIE den Viruseintrag durch Kontakt zu infizierten Wildvögeln.
Die ausführliche Risikobewertung und den dazugehörigen Lagebericht zur aviären Influenza stellt das FLI auf seiner Internetseite www.fli.bund.de zur Verfügung.

Quelle:
Friedrich-Loeffler-Instituts


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