Vogelgrippe September bis Dezember 2007
27/12 2007
3. Vogelgrippefall in Brandenburg
Der dritte Fall einer Vogelgrippeinfektion ist in Brandenburg an Weihnachten aufgetreten. Diesmal ist ein Hof mit 15 Hühnern in Blumenthal bei Heiligengrabe (Ostprignitz-Ruppin) betroffen.
Innerhalb der letzten 10 Tage war das der dritte Fall. Vorher trat das Virus auf einem Hof in Altbensdorf (Potsdam-Mittelmark) und in Altglobsow (Oberhavel) auf.
Es waren jeweils private Züchter. Alle Tiere wurden getötet und die üblichen Sicherheitsmaßnahmen eingeführt. Über die Ursache der H5N1 Infektion sind sich die Experten noch nicht einig.
19/12 2007
Vogelgrippe in Brandenburg ausgebrochen
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Fünf plötzlich gestorbene Hühner haben einen privaten Geflügelhalter sofort den Amtstierarzt informieren lassen. Diese hat dann die restlichen Tiere getötet.
Nach dem Test des brandenburgische Landeslabor, die eine Infektion mit dem H5N1 Vogelgrippe Erregers zeigte, hat jetzt auch das Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Ostsee-Insel Riems die Befürchtung bestätigt. Im Kreis Oberhavel wurde ein Sperrbezirk mit 3 Kilometern Radius sowie ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Zusätzlich gilt wieder die Stallpflicht. Alle umliegenden Höfe und Geflügelbestände wurden geprüft - es wurde kein weiterer Fall entdeckt.
Wie es zu der H5N1 Infektion kam, ist noch ungeklärt, eine Möglichkeit wäre durch Tier- oder Fleischtransport gegeben. Da im Nachtbarland Polen die Vogelgrippe in großen Geflügelbeständen aufgetreten ist - könnte auch hier die Ursache liegen.
10/12 2007
Vogelgrippe in Polen ausgebrochen
Bereits den dritten Vogelgrippefall im Dezember gab es in Polen. Aktuell wurden 110000 Hühner getötet, um eine Ausbreitung des H5N1 Virus zu verhindern. Anfang Dezember wurde durch die EU-Kommission die Ausfuhr von Geflügel aus der betroffenen Region verboten, als in einem Putenmastbetrieb das hochpatogene Virus aufgetreten ist. Hier finden Sie wichtige Hinweise zum Vogelgrippe Schutz.
03/12 2007
Chinese ohne Geflügelkontakt an H5N1 Infektion gestorben
In China ist ein Mann, der nach aktuellen Informationen keinen Kontakt zu Geflügel hatte, an dem Vogelgrippevirus H5N1 verstorben. Alle Kontaktpersonen stehen unter medizinischer Beobachtung.
23/11 2007
Vogelgrippevirus H5N1 in England
Nach ein paar Wochen ohne Infektionsmeldungen gibt es sein wenigen Tagen einen erneuten Ausbruch des Geflügelvirus in England. Auf eine Geflügelfarm im Osten von England wurde der gefährliche H5N1 Erreger entdeckt und mehrere Tausend Tiere getötet. Da innerhalb der Schutzzone weitere infizierte Kadaver gefunden wurden sind weitere 60000 Tiere getötet worden.
16/10 2007
Keine neuen Fälle - Risiko trotzdem groß
Seit über einem Monat gab es in Deutschland keine neuen Fälle der Geflügelkrankheit H5N1 mehr. Im neusten Risikobericht des Friedrich-Loeffler-Instituts, der in den nächsten Tagen erscheinen wird, geht das Institut von einem weiterhin hohen Risiko einer Infektion von Geflügelbeständen durch Wildvögel aus.
08/10 2007
H5N1 Erreger verändert sich
Nach einer neuen Studie verändert sich das H5N1 Virus weiter. Forscher der University of Wisconsin Madison entdeckten, dass der Erreger auch bei kühleren Temperaturen länger überleben kann. Regulär sind Nase und Rachen, die schnellsten Zugänge zum menschlichen Körper, mit eine Temperatur von ca. 33 Grad einfach zu kühl für das Fortbestehen des Erregers. Bei Geflügel herrscht eine Durchschnittstemperatur von ca. 41 Grad. Welche Auswirkungen die Entdeckung auf die weitere Ausbreitung der Vogelgrippe hat - kann noch nicht vorher gesagt werden.
21/09 2007
Aktuell keine neuen Fälle aufgetreten
ca. 14 Tage nach der letzten Keulungsaktion gab es keine Fälle einer nachgewiesenen Infektion mit einen Geflügelpesterreger.
Trotzdem werden alle betroffenen Gebiete weiterhin beobachtet.
13/09 2007
Erneute Notschlachtungen in Geflügelbetrieben
In Bayern, in den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau sind erneut Verdachtsfälle der Geflügelpest aufgetreten. Auch wenn es nicht der H5N1 Erreger ist - wurde vorsorglich die Tötung von rund 66 000 Enten angeordnet. Auch diese Betriebe standen in Kontakt mit dem Betrieb, in dem ursprünglich der Virus aufgetreten war.
10/09 2007
Größte Geflügeltötung in der Geschichte Deutschlands
Am Samstag Abend begann in Bayern, in der Nähe von Hofing die Tötung von ca. 205000 Enten. Die Keulung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme den in den beiden betroffenen Betrieben ist der Vogelgrippe Virus H5N1 nicht nachgewiesen worden. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da die Betriebe Kontakt zu Firmen in fränkischen Wachenroth hatten, bei den der Erreger nachgewiesen wurde. Zeitgleich sind drei Tötungsanlagen im Betrieb, die die Enten mit Stromstößen oder mit Gas töten. Die Kadaver werden mit Spezialfahrzeugen in Tierkörperbeseitigungsanlagen verbracht. Mitarbeiter vom THW desinfizieren alle Fahrzeuge an Desinfektionsschleusen, die an den Zufahrten zu den Höfen eingerichtet wurden.
09/09 2007
Massenkeulung in Geflügelbetrieben
Nach mehreren H5N1 - Fällen in der letzten Zeit steigt die Angst einer sich immer mehr ausbreitenden Infektion - gerade in Geflügelbetrieben. Durch Tiertransporte, Fleisch - und Futtermittel steigt die Gefahr erheblich an, dass die Erreger von einem Betrieb zum nächsten übertragen werden. Die Behörden versuchen durch gezielte Maßnahmen die Ausbreitung zu unterbinden. Letztes Beispiel vom Wochenende:
Am Samstag Abend begann in Bayern, in der Nähe von Hofing die Tötung von ca. 205000 Enten. Die Keulung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme den in den beiden betroffenen Betrieben ist der Vogelgrippe Virus H5N1 nicht nachgewiesen worden. Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da die Betriebe Kontakt zu Firmen in fränkischen Wachenroth hatten, bei den der Erreger nachgewiesen wurde. Zeitgleich sind drei Tötungsanlagen im Betrieb, die die Enten mit Stromstößen oder mit Gas töten. Die Kadaver werden mit Spezialfahrzeugen in Tierkörperbeseitigungsanlagen verbracht. Mitarbeiter vom THW desinfizieren alle Fahrzeuge an Desinfektionsschleusen, die an den Zufahrten zu den Höfen eingerichtet wurden.
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