Vogelgrippe Infos - Erreger - Erkrankung
Das Wort „Vogelgrippe“ (aviäre Influenza) bezeichnet eine Erkrankung durch Vogel-Influenzaviren. So genannte hochpathogene aviäre Influenzaviren sind aggressive Erreger und führen zu schweren Schäden an den Tierbeständen, weil ein Großteil des infizierten Geflügels an der Krankheit verendet. Daher kommt auch der Begriff „Geflügelpest“. In der Umgangssprache werden die Begriffe Geflügelpest und Vogelgrippe häufig synonym verwendet (mit Vogelgrippe wird eigentlich generell jede Erkrankung des Geflügels durch aviäre Influenzaviren bezeichnet). Meist ist aber die Geflügelpest gemeint, die durch hochpathogene aviäre Influenza A-Viren vom Subtyp H5 oder H7 hervorgerufen werden kann. Mit H und N werden die beiden wichtigsten Eiweiße der Virushülle (Hämagglutinin und Neuraminidase) abgekürzt. Im Tierreich existieren unterschiedliche Ausprägungen davon, die „durchnummeriert“ sind.
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1997 wurde das Geflügelvirus in Hongkong zum ersten Mal beobachtet. Durch die Tötung aller Geflügelbestände sollte das Geflügelvirus eliminiert werden. Mitte Dezember 2003 trat in Südkorea dieselbe Form des Geflügelvirus wieder auf. Somit breitete sich die Geflügelpest über weite Teile Ost-Asiens aus. Ab dem Frühjahr 2005 konnte eine weitere Ausbreitung nach Westen beobachtet werden und im Oktober 2005 traten die ersten Fälle vom Virus H5N1 in Ost-Europa auf.
Im Februar 2006 trat das Geflügelvirus erstmalig in Deutschland auf.
Seitdem in den letzten Jahren aber beobachtet wurde, dass die bei Geflügel vorkommenden Influenzaviren auch Erkrankungen bei Menschen hervorrufen, werden auch menschliche Erkrankungen durch diese Viren als Vogelgrippe bezeichnet.
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