Meldungen zur Vogelgrippe

Hier finden Sie Meldungen zur Vogelgrippe aus dem Jahr 2010. Wenn Sie mehr über die Vorkommnisse des tückischen Virus wissen wollen, lesen Sie weiter:



Meldung aus dem Jahr 2010

18/11 2010

neuer Vogelgrippe- Fall in Hongkong

Eine Frau in Honkong ist nach Ihrer China Reise an Vogelgrippe (dem H5N1- Virus)  erkrankt. Ihre Lage ist ernst, sie liegt auf der Isolierstation. Die Ursache ist noch nicht geklärt.  Wir berichten, sobald es weiter Neuigkeiten gibt!

15/11 2010

17.000 Vögel von H5N2 befallen

Im Kreis Parchim in Mecklenburg-Vorpommern wurden 17.000 Gänse und Enten getötet die mit dem Vogelgrippe-Virus H5N2 befallen waren. Tierschützer haben dies kritisiert da dieser Virustyp für den Menschen ungefährlich sei.  Unter Berufung auf die Tierschutzverordnung verteidigte das Schweriner Agrarministerium seine Entscheidung die Tiere zu töten. Man wollte verhindern dass sich der Virus auf andere Geflügelbestände oder Wildvögel ausbreitet und damit die Möglichkeit eine Veränderung oder Mutation des Virus verhindern. Vogelgrippe-Viren (Typ H5 und H7) können sich generell zu gefährlichen und hochansteckenden Erregern wie dem Typ H5N1 verändern, der für den Menschen gefährlich werden kann. Die Tötung der Tiere wurde von einem speziellen Unternehmen durchgeführt und von Fachkräften überwacht.

01/11 2010

Stallpflicht soll aufgehoben werden

Ein Entwurf des Bundeslandwirtschafts-ministerium zur Änderung der Geflügelpest-Verordnung sieht vor, die Stallpflicht für Geflügel aufzuheben. Die Stallpflicht war wegen der Vogelgrippe eingeführt worden. Der letzte bestätigte Fall von Vogelgrippe war im März 2009 bei einer Wildente festgestellt worden. Gleichzeitig soll die Freilandhaltung von Hühner, Gänsen und Enten als Regelhaltung zugelassen werden.

25/08 2010

Mäuse können Vogelgripppe riechen

Chemiker haben heraus gefunden, das Mäuse zuverlässig den Kot von Geflügel, das mit Vogelgrippe infiziert ist, unterscheiden können. Scheinbar enthält der Kot Geruchsstoffe, die auf die Infektion hinweisen. Nun ist man am überlegen, ob sich nicht auch Hunde als eine Art Fährtenhunde ausbilden lassen, der Vogelgrippe erschnüffeln können. Außerdem überlegt man, ein Gerät zu entwickeln, das auf Geruchsstoffe von Krankheitserregern reagiert.

02/09 2010

Bald Pille gegen Vogelgrippe?

Viren brauchen eine Wirtszelle, um sich vermehren zu können. Könnte man die Gene der Wirtszellen so beeinflussen, das sich Viren darin nicht mehr vermehren können, wäre das ein großer Erfolg im Kampf gegen Vogelgrippe oder Schweinegrippe. Im Grunde würde man dann den Virus aushungern. Tatsächlich soll es bereits ein Mittel geben, das zumindest Mäuse gegen die Vogelgrippe schützt. Viele Medikamente mit diesem Effekt wurden jedoch aus anderen Gründen entwickelt. Ein Forscherteam des Biotechnologieunternehmen Zirus aus Buford im US-Bundesstaat Georgia hat sich zur Aufgabe gemacht, solche Medikamente aufzuspühren und natürlich mit eigener Forschung weitere Medikamente zu entwickeln. Ziel ist es, das eine Pille ähnlich schnell gegen Viren wirkt, wie gegen Kopfschmerzen. Bisher schützt nur iene Impfung oder das Immunsystem muss über einen längeren Zeitraum den Virus selbstständig bekämpfen.

19/08 2010

2 Jährige in Kairo an Vogelgrippe erkrankt

Das ägyptische Gesundheitsministerium teilte der WHO am 12.8. mit, das sich ein 2-jähriges Mädchen mit Vogelgrippe infiziert hat. Am 2.8. zeigte sie die ersten Symptome und wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Scheibar hatte sich das Kind an kranken und totem Geflügel infiziert. Von den bisher 111 bestätigten Vogelgrippe-Fällen bei Menschen in Ägypten sind 35 tötlich verlaufen.

28/07 2010

Vogelgrippe Medikamente unbrauchbar

Der Kriegsgebeutelte Gazastreifen erhält regelmäßig Medikamentenspenden. So auch Riesenkartons mit Tamiflu gegen die Vogelgrippe. Doch der Leiter der Abteilung für Spenden im Ministerium, Munir al Bursch, klagt an: "Diese Lieferung war rund zwei Million US-Dollar wert, aber die Epidemie ist längst vorbei. Manche Länder wollen nur ihre überschüssigen Bestände loswerden." Etwa 20 % der Lieferung sind unbrauchbar, wenn sie ankommt. Der Rest steht kurz vor dem Verfallsdatum. Verbrennungsanlagen, die für die fachgerechte Entsorgung der Medikamente nötig wären, gibt es nicht. Die Behörden sind gezwungen, die Medikamente auf die Müllhalden zu schütten. Dort sickern die Stoffe ins Grundwasser und gefährden die Bevölkerung.

21/07 2010

Niedersachsen vorbildlich

In Niedersachsen ist eine vorbildliche Initiative gelungen. Die "Kommunale Unterstützungsgruppe Tierseuchenbekämpfung" soll über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg schnelle und unbürokratische Hilfe leisten, wenn es zu einem Fall von Tierseuche kommt. In der Vergangenheit mussten immer wieder ganze Tierbestände gekeult werden und Betriebe gelangte dadurch an den Rand des Ruin. Die neue Initiative soll Maßnahmen im Seuchenfall koordinieren. So will man gewährleisten, das Abwehrmaßnahmen im Ernstfall schnell und zuverlässig greifen.

14/07 2010

EU weit Einführungsverbot für tierische Produkte

Seit der Vogelgrippe 2005 kontrollieren am Frankfurter Flughafen 12 Tierärzte die regelgerechte Einfuhr von Tieren und kontrollieren die Koffer. Ziel ist es, Tierseuchen zu verhindern. Mit der Tollwut hat das bereits funktioniert. Allein 2009 kontrollierten die Ärzte so 60.000 Passagiere. Dabei fanden sie 25 Tonnen unerlaubter Lebensmittel. Das füllt 400 Mülltonnen, die als Sondermüll entsorgt werden müssen. Denn niemand weiß, was in dem Würstchen aus Thailand steckt. Auf den Kompost oder verwertet als Tierfutter darf es deshalb nicht werden. "Viele Chinesen bringen Hühner- oder Enteneier mit, die angebrütet sind und dort als Delikatesse gelten", sagt Tierärztin Silke Herzberger. Auch das ist verboten. Die EU soll seuchenfrei bleiben.

06/05 2010

Vogelwarte Radolfzell beforscht Zugvögel

In Radolfzell forscht man mit 70 Mitarbeitern am Verhalten der Zugvögel. Letztes Jahr wurden dazu 120 Heringsmöven mit Sendern ausgestattet und von Norwegen bis Kenia verfolgt. Die Daten werden derzeit ausgewertet. man erhofft sich Informationen zum Zugverhalten, aber auch zu Krankheiten wie der Vogelgrippe oder zum Beispiel hinweise auf bevorstehende Vulkanausbrüche. Dinge also, die auch den Menschen betreffen.

06/05 2010

Neue Vogelgrippe bei Bochum

Die "Newcastle-Krankheit" ist zwar nicht die gefürchtete Vogelgrippe, dennoch verläuft sie mit den selben Symptomen für das Federtier und endet ebenso tötlich. In Witten (bei Bochum) fand man nun eine infizierte Taube. Sofort wurde großflächig eine Sperrzone eingerichtet - siehe Karte. Die Kernzone umfasst 3 Kilometer und Halter von Hühnern, Gänsen, Enten, Tauben und Truthähnen wurden aufgefordet, ihre Tiere im Stall zu lassen. In einer weiteren Beobachtungszone von 10 Kilometer darf 15 Tage lang kein Geflügel transportiert bzw. ausgestellt werden. Die Vogelseuche ist für den Menschen angeblich nicht gefährlich. Bei engem Kontakt zu Geflügel kommt es nur zu grippeähnlichen Symptomen beim Menschen. Eine Impfung für Geflügel existiert eigentlich. Die Stadt überprüft nun alle Tierhalter im betroffenen Gebiet.

22/04 2010

Vogelgrippe Toter in Kambodscha

In Kambodscha ist vergangende Woche offenbar ein Mann an Vogelgrippe gestorben. Der 27-Jährige starb an Atemkomplikationen und trug den H5N1 Virus in sich. Er ist das erste Vogelgrippe Opfer seit 3 Jahren in dem asiatischen Land. Bisher infizierten sich dort nachweislich 10 Menschen, 8 davon starben. Dies zeigt die hohe Gefahrm die von der Vogelseuche ausgeht. "Vogelgrippe H5N1 ist nach wie vor eine Bedrohung für die Gesundheit der Kambodschaner," sagte Gesundheitsminister Mam Bunheng. Weltweit gab es bisher 293 Todesfälle aufgrund der Vogelgrippe.

15/04 2010

Jährlich 2 neue Tierseuchen

Der Epidemie- Koordinator der Vereinten Nationen, David Nabarro, macht klar: Jedes jahr gibt es 2 neue Tierseuchen, die den Menschen bedrohen: Vogelgrippe, SARS, Schweinegrippe, BSE, Ebola, Gelbfieber, AIDS... Nächste Woche findet dazu eine Konferenz in Vietnam statt, wo mit 80 Staaten der Umgang damit festgelegt wird. Erste Früchte trägt die Internationale Zusammenarbeit bereits. Letztes Jahr gab es nur 6 Länder mit Vogelgrippe. Zwei Jahre zuvor noch 60 Länder. Ausgerottet ist die Vogelgrippe jedoch noch nicht.

08/04 2010

Neue Tierseuchen durch Globalisierung

Der Leiter des Oldenburger Veterinärinstituts, Professor Günter Thalmann, bestätigt, das die Globalisierung nicht nur Vorteile hat: "Es ist alles näher aneinandergerückt. Es werden neue Erreger auf uns zukommen." Perspektivisch müssen sich Landwirte und Verbraucher auf neue Tierseuchen einstellen. Nicht nur der internationale Handel begünstigt die Ausbreitung von Seuchen. Auch der Klimawandel trägt dazu bei. Da es in vielen Regionen der Welt wärme geworden ist, verbreiten sich nun auch Krankheiten, die vormals nur in warmen Gebieten Afrikas und Asiens vorkamen. "Das internationale Seuchengeschehen muss deshalb intensiv beobachtet werden", betont Thalmann.

08/04 2010

Kaninchenfleisch liegt im Trend

Nach Vogelgrippe, BSE und zuletzt der Schweinegrippe liegt inzwischen Kaninchenfleisch voll im Trend. Der Umsatz verdoppelte sich von 1995 auf 2008. Die Deutschen essen pro Jahr 25 Millionen Kaninchen. Die Haltung der Langohren ist jedoch noch nicht so stark reglementiert, wie die Haltung von Geflügel, Kälbern oder Schweinen. Daher kommt es immer wieder zu nicht artgerechter Haltung. Verbraucher sollten darauf achten und sich erkundigen. Alles in allem kann auch ohne Bedenken Geflügel gekauft und verzehrt werden.

08/04 2010

Jahrestag der Vogelgrippe

Am 5. April 2006 brach erstmals in Deutschland die Vogelgrippe aus. Betroffe war damals ein Geflügelbetrieb im sächsischen Wermsdorf bei Leipzig.

05/01 2010

Vogelgrippe schlimmer, wie Schweinegrippe

2009 starben an der Vogelgrippe 49 Menschen. 2008 waren es nur 44. Die Vogelgrippe springt zwar selten auf den Menschen über. Wenn es jedoch passiert, sterben knapp 50 % der Infizierten. An der Schweinegrippe, die 2009 stark die Medien dominierte, starb hingegen nur ein ganz geringer Prozentsatz der Infizierten.

05/01 2010

Ägypten: 90 Infizierte, 27 Tote

Die WHO beobachtet genau die aktuelle Entwicklung der Vogelgrippe (H5N1). Diese konnte sich im letzten Jahr in Ägypten ausbreiten und forderte dort bis 19.12.2009 27 Todesopfer. 90 Menschen Infizierten sich seit Entdeckung des H5N1 Erregers. Die Vogelgrippe hat oft einen schweren Verlauf.

Ältere News

Vogelgrippe im Jahr 2009

Vogelgrippe im Jahr 2008

Vogelgrippe im Jahr 2007


Die Informationen auf dieser Seite stammen von Presseagenturen und Informationsseiten aus dem Internet. Daher übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Sollten Sie Beschwerden haben, konsultieren Sie in jedem Fall ihren Arzt.

Infos & Anzeigen

Modellbau Hubschrauber